Durch Röntgenstrahlen, Computertomographie (CAT oder CT Scans), Fluoroskopie (auch Angiografie,
Angioplastie) und nuklearmedizinische Untersuchungen wird der menschliche Körper mit ionisierenden
Strahlen belastet. Das kann Krebs auslösen. Während der letzten 15 Jahre haben solche
diagnostischen Methoden unter dem Sammelbegriff "Imaging" (Erfassen und Verwertung von digitalen
Bildern) stark zugenommen. Es wird geschätzt, dass heute in den USA bis zu 1.5 - 2% aller
Krebserkrankungen allein auf Bestrahlung in CT Scans zurückzuführen sind.
Der Zweck von Radiation Passport ist es, Sie über die Gesamtstrahlung und Krebsrisiken der
verschiedenen radiologischen Untersuchungen und Eingriffe zu informieren. Das Programm erlaubt
die Strahlungsdosis und das Krebsrisiko zu schätzen, die mit verschiedenen medizinischen und
zahnärztlichen Eingriffen verknüpft sind.
Die errechneten Werte von Strahlung und Krebsrisiko beruhen auf wissenschaftlichen Publikationen.
Sie bleiben jedoch stets Schätzungen, da verschiedene Methoden zu ihrer Berechnung veröffentlicht
worden sind. Strahlung kann zusätzliche gesundheitschädliche Konsequenzen haben, z.B. in bezug
auf Fertilität, oder kann zu Entwicklungsstörungen in Föten, Neugeborenen und Kindern führen.
Diese Risiken werden in Radiation Passport nicht berücksichtigt.
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